Über Yvo Wüest

Bildungsfachmann und Trainer für Didaktische Reduktion in der Schweiz und international.

Didaktische Reduktion für Live Online-Trainings

Wie gelingt es in Online-Trainings, die über Zoom, MS-Teams oder andere Konferenz-Software-Tools ausgerichtet werden, die Teilnehmenden zur Interaktion und Partizipation am Lernprozess einzuladen?

Das aktuelle Neuland-Magazin Nr. 64 berichtet diese Tage über die zweite Auflage von Gert Schillings aktuellem Ratgeber „80 Spiele fürs Live Online-Training“

Das praktische Handbuch ist im April im Verlag ManagerSeminare erschienen. Das Buch bietet eine schöne Auswahl interessanter und interaktiver Übungen, die helfen, die Teilnehmenden in den Lernprozess einzubinden und von „Betroffenen“ zu „Beteiligten“ zu machen.

Im Artikel des Neuland-Magazins findet sich eine meiner drei zum Buch beigesteuerten Übungen mit dem Titel „Auswertung mit der Hand“

Wer eine zweite Übungen als Pdf wünscht, schickt mir eine DM.

Die Übungen brauchen unterschiedlich viel Zeit. Meine Vorschläge zielen auf Fokussierung und Konzentration; Anliegen, die für das Konzept der didaktischen Reduktion in der Erwachsenenbildung relevant sind.

Wer kennt ähnliche Übungen für Live-Webinare, MS-Teams- oder Zoom-Konferenzen? 

Siehe: https://lnkd.in/dSX8256

Erklär mir die Welt … mit einem Video!

Am Montag 22.11.21 führe ich auf Einladung des avch – Verband für Ausbildungsfachleute in der Seminarinsel in Olten ein Präsenzseminar zum Thema „Erklärvideo mit Legetechnik“ erstellen durch.

Lernvideos und Erklärvideos sind beliebt, einfach zu erstellen und bestens geeignet, Stofffülle zu verringern und Komplexität zu vereinfachen. Damit entspricht das methodische Vorgehen, Studierende und Teilnehmende selber aktiv einen Erklärvideo, beispielsweise in Stop-Motion-Technik zu erstellen, dem Konzept der Didaktischen Reduktion.

Melden Sie sich jetzt für diesen Workshop an und lernen Sie, wie Erklärvideos erstellt und in der Erwachsenenbildung als Auftrag an Teilnehmende erfolgreich eingesetzt werden können.

Hier geht’s zur Anmeldung:

https://www.sko.ch/veranstaltungen/avch-ausbilderforum/avch-ausbilder-forum-erklaer-mir-die-welt-20211122

Ihr Nutzen:

  • Sie kennen die wichtigsten Gestaltungselemente von Lern- und Erklärvideos
  • Sie wissen, wie welcher Aufbau und welche Technik erfolgsversprechend ist
  • Sie übten sich in der Erstellung einfacher Lern- und Erklärvideos
  • Sie sind fähig, einfache Videos selber zu erstellen oder Studierende mit der Produktion von Lern- und Erklärvideos zu beauftragen

Wer bereits heute tiefer in das Thema Erklärvideo eintauchen möchte, finden hier einen Fachartikel von mir, der zuerst auf LinkedIn publiziert wurde.

Fachartikel zu Didaktische Reduktion

Didaktische Reduktion – Digitaler Wandel ruft nach Reduktion lautet der Titel meines neuen Fachbeitrages, den die deutsche Berufsbildungswebseite dibap veröffentlichte.

Dabei handelt es sich um eine neue und innovative Plattform, die alle Akteure der Berufs- und Weiterbildung in Deutschland zentral an einem Ort zusammenbringen will.

Im Beitrag geht es um die These, das sich das Lernen in der beruflichen Weiterbildung gerade stark verändert. Ausbildende, Berufsbildner und Lehrende müssen neues Wissen in immer kürzerer Zeit vermitteln.

Hier helfen grundlegende Kenntnisse und Instrumente der didaktischen Reduktion. Wer den Stoff reduziert fördert in der Regel die Qualität des Lehrens und Lernens. Statt auswendig gelernten Stoff anzuhäufen, geht es um ein umfassendes Verständnis der Fakten, Regeln und Zusammenhänge bei den Lernenden. Dies ist möglich, wenn neue Informationen laufend in vorhandene Wissensstrukturen eingebetet werden.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier:

https://dibap.de/blog-post/didaktische-reduktion-digitaler-wandel-ruft-nach-reduktion/

Neues Fachbuch in der Reihe „mini-handbuch“ zum Thema Didaktische Reduktion

Aktuell arbeite ich an einem neuen Buch, das im Februar 2022 im Beltz-Verlag erscheinen wird.

Titel: mini-handbuch Didaktische Reduktion

Es vermittelt Impulse und konkrete Anleitungen, wie der Stofffülle begegnet und Komplexität bearbeitet werden kann.

Ich bedanke mich, wenn viele Kolleg*innen aus meinem Netzwerk die sich für #DidaktischeReduktion interessieren, folgende Fragen zur Ausrichtung und Inhalt zeitnah beantworten.

Siehe: https://lnkd.in/dx_BmY2

Als Dank gibt es wahlweise a) einen Büchergutschein CHF 50.- oder b) das Fachbuch „80 Spiele fürs Live Online-Training“ in Wert von CHF 69.- zu gewinnen.

Bei diesem Fachbuch habe ich drei Beiträge beigesteuert, unter anderem die heitere Abschlussübung „Kollektive Schrottmaschine“.

#Fachbuch #Erwachsenenbildung #Berufsbildung #Ausbildung #Weiterbildung #FernLernen #OnlineLernen

So gelingt die Transformation von Präsenz auf Online-Unterricht

Der Corona-Virus zwang viele Trainer, Ausbildende und Lehrpersonen ihre Lehrveranstaltungen von Präsenz auf Online umzustellen. Dieser Beitrag zeigt, wie die Transformation und der Einsatz von Video-Technik, Kamera und Ton, leichter gelingt.

Teilnehmer und Studierenden wollen Ihr Gesicht sehen: Lehrvideos gehörten einfach dazu

Der virtuelle Austausch ist nicht vergleichbar mit einer direkten Begegnung Face-to-Face. Gerade darum ist es wichtig, von Beginn an online eine positive Beziehung zum Gegenüber aufzubauen. Wir Menschen schätzen es, das Gesicht und die Stimme von unserem Gesprächspartner zu sehen und hören. Darum gilt: Stellen Sie sich mutig vor die Kamera, sprechen Sie … und ihr Angebot wirkt attraktiver und einladender.

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Ihr Auftritt muss nicht „perfekt“ sein, sondern informativ und ansprechend. Kleine Versprecher oder ein Kind, welches kurz durch den Hintergrund läuft, lassen Sie authentischer und noch sympathischer erscheinen.

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Die richtigen Schritte für die Aufnahme einer ersten Video-Botschaft

  • Was will ich meinen Zuhörenden sagen?
  • Geht es um eine persönliche Vorstellung im Sinne von „wer bin ich, was ist meine Erfahrung, wo liegt meine Expertise“, dann fügen Sie zusätzlich noch eine persönliche Information bei („In meiner Freizeit bin ich viel im und auf dem Wasser “ oder „die ungewöhnlichste Erfahrung als Trainer für Didaktische Reduktion, erlebte ich während einem Auftrag in Shanghai …“).
  • Bereiten Sie Ihr „Aufnahme-Studio“ vor. Dies kann ihr normaler Arbeitstisch oder das Stubensofa sein. Für die Tonqualität hilfreich ist es, wenn Sie eine Umgebung mit viel Stoff wählen. Darum könnte auch das Schlafzimmer ein geeigneter Ort sein, sofern dort Vorhänge den Schall schlucken helfen.
  • Auch wenn Sie tagsüber aufnehmen, stellen Sie möglichst viele Lampen an. Dies führt zu einem helleren und besser ausgeleuchteten Gesicht – was immer gut ankommt.
  • Für den Start mit laufender Kamera empfiehlt es sich, sich selber schon einmal „warmzusprechen„. Sprechen Sie munter drauflos, erzählen Sie eine fröhliche Begebenheit, plaudern Sie. Diesen Einstieg schneiden Sie später raus.
  • Schauen Sie die erste Aufnahme an und entscheiden Sie, ob es einen zweiten Durchgang braucht. Bald realisieren Sie, was funktioniert und wie Sie diese Aufgabe am liebsten anpacken.

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Die wichtigsten Tipps für eine gute Positionierung von Video-Trainerin Judith Steiner.

Dieses Material hilft Ihnen weiter

  • Ihr Smartphone reicht als Kamera meist völlig aus. Alternativ nutzen Sie die Kamera Ihres Tablets. An dritter Stelle kommt das Laptop mit der dort eingebauten Kamera in Frage. Die Laptop-Kameras liefern zum Teil schwächere Schärfe, als Ihr Smartphone oder Tablet.
  • Ein Stativ ist oft hilfreich und spart Zeit, um das Aufnahmegerät in die richtige Position zu bringen.

10 Tipps für Videoaufnahmen mit Smartphone Yvo Wueest

  • Für einen guten Ton lohnt sich ein externes Mikrophon. Dies kann auch ein Headset mit Mikrophon sein. Ich arbeite mit einem Rode-Mikrophon.
  • Für den Schnitt des fertigen Videos brauchen Sie kein exklusives Schneideprogramm. Vermutlich löschen Sie ja einzig den Beginn und kürzen das Ende. Dies funktioniert direkt auf Ihrem Smartphone. Alternativ laden Sie sich den kostenlosen Video-Player VLC runter, der Sie beim Schneiden unterstützt. Oder leisten sich ein Camtasia-Programm. Wertvolle Tipps für bessere Video-Aufnahmen finden sich im Blog von Judith Steiner, von der auch das Bild oben zum Thema „Positionierung“ stammt.

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So transformieren Sie Ihre Referate in eine Video-Präsentation

Wie gelingt es Ihnen, Ihre Inhalte der Schulung oder des Workshops in ein Video-Format zu transferieren? Nutzen Sie eine PowerPoint oder Keynote, dann können Sie diese direkt am PC zeigen, besprechen und als Screencast aufnehmen. Die Aufnahme wird als MP4-Datei abgespeichert und kann später beispielsweise auf Ihrem YouTube-Kanal abgelegt werden. Sofern Sie dort diese Aufnahme als „privat“ definieren, können nur Personen, die von Ihnen den Link zu dieser Aufnahme erhalten haben, den Video ansehen.

Screencast – die Ruck-zuck-Video-Aufnahme

An technischer Ausstattung brauchen Sie einzig ein Mikrophon. Sofern Sie kein externes Mikrophon haben, könnte ihr eigenes Smartphone die bessere Qualität als Ihr Laptop liefern. Der oben erwähnte kostenlose VLC-Player kann gut als Screencast benutzt werden. Screen-Cast-o-Mat oder Snagit sind Alternativen für die Aufnahme ab Bildschirm. Wer mehr Geld investiert ist mit Camtasia gut bedient. Hier kann allerdings die Vielfalt an technischen Möglichkeiten einen Laien zu Beginn abschrecken. „Weniger ist mehr“, hilft hier als Richtschnur für die Fokussierung.

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Yvo Wüest im Video-Training bei der erfahrenen Dozentin für Video-Technik Judith Steiner.

Welche Plattformen und welche Tools eigenen sich für den Einstieg?

Sofern Sie noch nicht über eine eigene LMS (Online-Lernumgebung) verfügen, beispielsweise die Lernplattform Moodle, die Sie als zentrale Austauschplattform nutzen wollen, stehen Ihnen verschiedene Varianten offen.

Mein Favorit für „synchronen“ Austausch (zeitgleiches Kommunizieren) ist die Webinar- und Meetingsplattform Zoom. Für den Einstieg gibt es dort einen kostenlosen Zugang. Dieser erlaubt allerdings nur Gespräche bis 40 Min. Wer länger und in einem professionellen Kontext Zoom nutzen möchte, braucht ein Monats- oder Jahresabo. Hier gibt’s meine Anleitung_Zoom Lizenz  Und hier meine Anleitung um ein Meeting zu betreten: Anleitung Zoom Meeting starten   

Auf der Plattform Zoom sieht man sich ‘wie normal’ und kann den Bildschirm dabei teilen. Auch Whiteboard und Kommentarfunktionen unterstützen den Austausch. Einfache Erklärfilme über die Anwendung von Zoom finden sich im Netz. Die bereits erwähnte Judith Steiner, Fachfrau für Video-Technik, erklärt hier worauf es bei Zoom ankommt. Für Fortgeschrittene gibt’s zusätzliche Zoom-Tipps hier. Nach Kritik bezüglich Sicherheit hat Zoom diese Tage nachgebessert. Sicherheitseinstellungen passen wir am besten so an.

Die direkte Ansprache der Studierenden und Teilnehmenden auf Zoom lässt sich kombinieren, mit einer Datenablage auf DropBox. Einzelne Übungen und die Präsentation von Gruppenarbeiten lassen sich auf Padlet umsetzen. Oder mit einem VoiceThread als fortzusetzender „Gesprächsfaden“. Padlet wird hier von Sebastian Schmidt gut erklärt.

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Zur kollaborativen Anwendung „Voice-Thread“ schrieb ich auf der Webseite e-teaching.org einen Fachartikel.

Hier finden sich weitere Varianten für kollaborative Online-Tools. Die PH Schwyz sammelt auf dieser Seite interessante Tools unter dem Titel „Lernen trotz Corona“. Wer statt auf Zoom lieber mit MicroSoft-Teams oder One-Note arbeitet, findet ein Anleitung hier. Schatzkiste Digitale Lehre lautet der Titel der Zusammenstellung der Hochschuldidaktikerin und Online-Pionierin Ulrike Hanke.

Woran müssen wir in Zeiten des Corona-Virus denken?

Sie verfügen inzwischen über eine halbwegs etablierte technische Umgebung für den Start? Dann überlegen Sie sich, wie es um den konstanten Zugang zu WLAN und Internet von Ihren Teilnehmenden und Studierenden steht.

  • Die nächsten Wochen und Tage zeigen, ob während der Zeit des Corona-Virus die Server-Leistungen phasenweise zusammenbrechen oder verlangsamt arbeiten
  • Gehen Sie davon aus: viele Menschen verfügen nur über ein begrenztes Datenvolumen, besonders auf ihren Smartpones.
  • Das folgende Gedankengerüst ist hilfreich:
  1. Morgenroutine etablieren und Tagesstruktur vermitteln 
  • In einem bestimmten kurzen Zeitfenster kommen alle einen Moment zusammen. Dies stärkt auch die soziale Verbindung. Ich nutze dazu Zoom, alternativ kann auch eine WhatsApp-Gruppe diesen Dienst übernehmen. Es geht um Begrüssung, Status Quo, Tages- oder Wochenplanung. Allenfalls auch Zwischenstand klären und gute Gedanken und Empathie zu äussern.

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2. Kollaborativ arbeitende Teams definieren

  • Studierende sollen sich in wechselnden Teams gemeinsam an Aufgaben setzen und diese solidarisch unterstützend im getrennten Austausch bearbeiten.
  • Sofern größere Aufgaben in verschiedene kleinere Teilaufgaben zerlegt wurden, können die Kleingruppen kooperativ daran arbeiten. Die Morgenroutine oder die definierten Zeitfenster dienen dann dazu, über die Ergebnisse und Erkenntnisse auszutauschen. Über tlk.io kann tagsüber ein Backchannel für Rückfragen an die Kursleitung eingerichtet werden. Es ist sinnvoll und für die Studierenden entlastend,  den Chat in der Videokonferenz frei zu lassen.

3. Nachmittagsroutine

  • Nach dem Mittagessen kommen erneut alle Studierenden über Zoom oder eine andere Austauschplattform zusammen. Sie berichten von ihren Herausforderungen, Problemen, Erkenntnissen.
  • Die Nachmittagsbesprechung dient auch dazu, in der Gruppe zu klären, wer gerade über viel Zeit verfügt, und wer (da er soziale Aufgaben im Familien- oder Freundeskreis umsetzen will) dankbar ist, wenn er Unterstützung findet. Hier geht es darum Inhalte zu sammeln, zusammenzufassen oder aufzubereiten.

4. Austausch der Trainer, Ausbildende und Lehrpersonen 

  • Der Corona-Virus zeigt, dass spätestens jetzt alle Beteiligten in den „Lernmodus“ wechseln sollten.  Dies funktioniert noch besser, wenn „Lehrende“ sich regelmässig untereinander austauschen und ihre Lernerkenntnisse besprechen.
  • Alle Beteiligten profitieren von den Fehlern und Lessons learnt der anderen.
  • Auf der digitalen Pinnwand Padlet können Ergebnisse notiert, geteilt und kommentiert werden.

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Der Erklärvideo zur digitalen Pinnwand Padlet von Sebastian Schmidt.

Padlet ist auch geeignet für Brainstorming. Zusätzlich zu Text können Teilnehmende auch Fotos, Dateien, Zeichnungen, Links und Audioaufnahmen hochladen. Per Kommentarfunktion ist die Seite gut für Feedback geeignet. Hier geht’s zum Padlet von Jan Marenbach über den Aufbau virtueller Lernräume ohne LMS.

Als Alternative empfehle ich Telegraph. Hier können die Teilnehmenden wie in einem Blog arbeiten. Texte schreiben, URLs einbinden und Fotos hochladen. Die Seiten löschen wir nach ein paar Tagen. Der Link kann im Chat geteilt werden. Tim Kantorei erklärt hier in einem Tutorial die Funktionsweise von Telegra.ph.

Individuelles Feedback der Lehrperson per Stimme kann über qwiqr mitgeteilt werden. Wenn ich Rückmeldungen der Teilnehmenden und Studierenden sammle, beispielsweise während einem Zoom-Webinar, nutze ich mentimeter.com. Für ein Quiz oder zur Überprüfung lässt sich kahoot.com einsetzen. Hier findet sich ein Kahoot-Quiz zum Thema „Remote-Lernen“.

Die kostengünstigste Variante für Videos nochmals zum Schluss

Screencasts sind leichter zu erstellen, als viele denken. Sofern Sie mit PowerPoint arbeiten, geht’s noch einfacher: Sie können dort Ihre Slides und Ihre Stimme sofort als Video aufnehmen, ohne Zusatzkosten. Wiederum hilft ein externes Mikrophon, die Qualität des Tones zu verbessern. PowerPoint erlaubt Ihnen zudem, die Webcam einzustellen. Ihr Gesicht wird dann mit aufgezeichnet und in einer Ecke des Videos angezeigt. Zurückhaltendere Persönlichkeiten, nehmen nur die Folien auf.

Viel Glück und gutes Gelingen für Ihre nächste Video-Produktion und den Transfer Ihrer Inhalte auf Online. Suchen Sie Unterstützung in der Konzeption und Umsetzung, dann kontaktieren Sie mich für ein Mandat. Wünschen Sie ein persönliches Online-Coaching, dann finden Sie auf Fiverr mein aktuelles Angebot.

The proof of the pudding lies in the eating – Referate auf Englisch. Teil 2

Partner- und Gruppenarbeit auf Englisch stößt bei Teilnehmern oft erst einmal auf Widerstand. Im zweiten Teil dieser Serie geht es darum, wie der Trainer oder die Trainerin den Teilnehmenden die gemeinsamen Aufgaben verständlich erklärt und sie zur engagierten Arbeit in Kleingruppen anleitet. 

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“In the next phase, you’ll need to be split into groups.” Do keep in mind that these words aren’t often greeted with enthusiastic cheers. Most people either like working alone or with someone they know so not everyone will relish the chance to work with other participants. When it comes to working in an international group, feelings of reservation is obvious.

Perhaps it is possible that some members come from a cultural background where the trainer is seen as the expert and working with other members of the group isn’t valued or not fully appreciated. Maybe they are having difficulties adjusting to the foreign language or they’re wondering if they’ll be able to express their ideas clearly enough? Will others understand them and vice versa? Maybe they’re making scenarios about not wanting to be grouped up with certain individuals.

Whatever the nature of their reservations be, it is important for you to motivate each and every member of the group for the training while reducing complexity and making sure that everyone precisely understands what they need to do.

The best ways to introduce the task?

Try going for a motivational introduction as it’ll provide a huge boost to your students and help them overcome any initial resistance or apprehension. You can make use of the following phrases and link into whatever portions or activities you’ve already covered in the training/seminar and/or to the daily work of the participants.

  • During the mandatory introduction rounds, some of you mentioned that you’re often faced with… In these activities, you’ll be working with the assigned partners to develop different ways to deal with these issues.
  • The following activities are my favorite because…
  • The next activity has numerous advantages including…
  • What I love about the activity that you’ll be doing now is…
  • Before the break, we looked into these topics… now, we are going to put those topics into practice.
  • Before the break we looked at… in the next activity, we’ll be building on that and…
  • In your daily routine, you often have to… now I’m giving you the chance to brainstorm ideas to do that more simply and efficiently.
  • Are you ready to put everything that you’ve learned so far into practice? The following activity will allow you to do just that!
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Siehe auch Kapitel 3 „Strategies to reduce learning content“ im Fachbuch „Essentials“, hep Verlag 2018 von Yvo Wüest und Franziska Zellweger.

How you should explain to them what to do?

I must admit, there are times I’m amazed by the way people can interpret what I used to think were perfectly clear instructions. Perhaps explaining in a foreign language does increase the risk of confusion and misinterpretation. If a few group members aren’t absolutely clear to what their task is, it is possible that valuable time will be wasted.

Here are some of the phrases that you can to make yourself and your group members sure of what they need to do.

With whom you’ll be working?

  • The next activity will be performed in pairs and I’m giving you all the responsibility of choosing a partner with whom you haven’t paired up before.
  • I’d like everyone to split up into groups of two. The person sitting next to you will be your partner for the next task. I’d like you to…
  • I’ll be putting you all into groups of three for the next task.

Where do you need to work?

  • Find a place where you’ll be able to work without any distractions. You are free to use the room adjacent to our classroom or the foyer.
  • If you find yourself at your creative best, feel free to use the tables outside.

How much time you’ll have for your next task?

  • This is a critical part of your training, so I have planned a whole hour for it.
  • You have an exact 30-minute time limit to complete your next activity. I’ll let you know the remaining time at uniform intervals.
  • I’m giving you 15 minutes to come up with…
  • Take this much time to… (What exactly the students have to do?)
  • First I need you to…
  • Then use that… to…
  • After doing that, please…
  • Don’t forget to… (Mention the resources that the students need to use)
  • You’ll find pens and sheets in the last row of tables.
  • Feel free to use the materials provided.
  • Help yourself to the materials you need.

What is the end result of this task?

  • The end goal for each group is to come up with…
  • Each group should aim to produce…
  • At the end of the allotted 30 minutes, I’d want you to be ready with…
black and white book business close up

Photo by Pixabay on Pexels.com

Important instructions to give before starting the task

Depending on the situation and the groups, some of the participants will be comfortable to ask questions that they have in front of others. However, there will be some people who feel shy and uncomfortable doing so (maybe because they have weak social skills or language skills). It would be a great idea to explicitly point out that you are available to answer any questions that they have on a one-to-one basis too. To make them feel open to asking questions, you can give the following instructions.

  • Do any of you have any questions? Is there anything that isn’t clear to you?
  • On the flipchart, I’ve written the individual steps so you can feel free to get your queries cleared out if you’re unsure about what you need to do.
  • If you’re unsure of any step of the task, just call me. I’ll come around to each group and clear up any uncertainties.

 

You have put a lot of time and effort into choosing the best presentation technique, didactical reduction, reducing complexity, and more so make sure that you get the most out of it. Invest extra time to decide on the best ways of introduction and explain activities and tasks in English.

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Training „Didaktische Reduktion im Kontext von Industrie 4.0“, BOSCH GmbH, Reutlingen 2018

Wenn Teilnehmer in einem Seminar die Ergebnisse einer Gruppen- und Partnerarbeit präsentieren, fühlen sich einzelne Teilnehmende mitunter nervös. Für Trainer ist es an dieser Stelle wichtig, mit ihrem wertschätzenden Feedback den richtigen Ton zu treffen. Wie das auf Englisch gelingt, erfahren Sie im folgenden, vierten Teil.

Seeing the outcome of the seminar or the activities in the training is something that I enjoy a lot. The participants are also excited to hear what their fellows have come up with. So obviously, there will be a sense of anticipation with a pinch of nervousness in the room.

If a trainer is working with a group of international students, there are two primary challenges at this stage.

  • You’ll have to make sure that every participant is able to get their message across in a clear and efficient manner in the foreign language
  • When you’re providing the feedback, you need to hit the right tone and choose the correct approach that is acceptable for everyone, no matter what their cultural background

The following sections will focus on the two challenges mentioned above while also looking at some of the phrases to help you get started and wrap things up.

Phrases to help you get the ball rolling

Firstly, your students should know how you intend on going about collecting the results. You’ll have to find the right words that motivate the pairs or groups to take the plunge and get the training off to the perfect start.

  • This is the part where it all comes together. Now, I want each pair or group to come to the front and present their ideas.
  • Each pair/group will get an opportunity to show everyone what they’ve come up with.
  • Some of you have given me exciting topics. XY, would you start us off on your thoughts about this topic?
  • I’m impressed by the ideas you all came up with. Who is going to present their thoughts first? Are there any volunteers?
Blumen Cham März 2019

Blumenpracht bei Blumen Arnold, Cham 2019

 

Phrases to help you ensure clarity

Some of the participants might need extra support especially when it comes to presenting their ideas to the crowd in English. If you’re uncertain about what they mean or you’re under the impression that other members of the class are confused by the terms they used or you feel that the presenters are saying things that are too theoretical, you can simply tell them that you are there to help them out every step of the way. Try asking these questions to make sure the students are able to get their ideas across effectively.

Asking for an explanation

  • I’m sorry to interrupt you but I didn’t quite catch what you meant by…
  • I didn’t understand you completely… could you please explain again?
  • Just to be on the safe side, what did you mean by…?
  • When you say… do you mean… or…?

 

Asking for a confirmation

  • Just to make sure that everyone understands you correctly, are you saying that…
  • So you’re suggesting that… Is that right?
  • Sorry, are you trying to imply that…?
  • That’s an interesting point. Could you please give us a relevant example?
  • Could you please give us a bit more information about…
  • Can you please explain the last point in a way that is more detailed?

 

Phrases to keep in mind when giving the feedback

Most students are eager to hear the feedback or your opinion on how they performed and the areas that they can improve on. But this is a critical area where there exist great cultural differences. For instance, receiving feedback in front of other students is fine for many students but some of them might feel uncomfortable with it. Before giving feedback, look into what is going to be acceptable to your participants and then choose the best way to approach the same. In general, describe what you’ve observed and emphasize that their subjective point works well. Here are some of the phrases that’ll help you provide feedback in an acceptable way while also underlining the positives.

  • In my opinion… was very effective.
  • In general, your presentation went very well but…
  • At several points during your presentation, I saw that you…
  • It is clear that you’ve put a lot of thought into… but (Go on to describe any negative points that you observed)
  • For me, these points came across as…
  • When you were talking about… I didn’t quite understand…
  • I feel that… It would be better to avoid using words like really, very, completely, and extremely. (Then explain the possible impact)
  • I feel this would result in/lead to…
  • How else you could…?
  • I feel there is a possible risk that… (Talk about improvements)
  • Have you thought of any alternatives?
  • What do you think about…?
Beispiel Abschlussfolie Yvo Wueest

Schlussfolie als Impuls für eine Transfer-Diskussion, Januar 2020, Yvo Wüest

Phrases to help you wrap things up and thank the participants

Presenting their views and ideas in English in a class full of other students is not easy for everyone.

A few students will probably need a little push to overcome nervousness. To finish off this phase of their training on a positive note, let them know that they’ve done well and how much you appreciate their efforts.

  • I was really impressed by the creative suggestions you came up with.
  • Wow! You presented several great ideas! Let’s build on those in the next phase of the workshop.
  • Thank you, everyone. I’m sure you all will take away a lot of interesting ideas from the time you spend in this seminar.
  • A big thank you to everyone for putting so many thoughts and efforts into your presentations. You all were great to listen to and you had tons of great ideas.
  • I’d like to thank each participant for sharing their ideas with us.

 

This phase is a demanding yet rewarding part of the seminar, especially for a trainer. In this phase, you’ll need to be able to use English quite precisely. Stick to the phrases mentioned above as they’ll help you to ask the right questions as well as give important feedback sensitively.

Den Auftakt mit Teil 1 und 2 dieser dreiteiligen Serie, finden Sie hier: https://lnkd.in/enMERq5

 

The proof of the pudding lies in the eating – Referate auf Englisch. Teil 1

Präsentationen und Referate auf Englisch durchführen … is it a challenge for you? In international ausgerichteten Firmen und Organisationen, ist Englisch oft die relevante Arbeitssprache. Immer häufiger kommt es vor, dass deutschsprachige Mitarbeitende ihre Präsentationen und Referate auf Englisch halten sollen.

Doch wie fühlen sie sich dabei? Auch wenn Mitarbeitende es gewohnt sind, bei der Arbeit, in Ihrem Team, täglich oder sogar mehrheitlich Englisch zu sprechen und zusätzlich über einen breiten Wortschatz verfügen, fragen sich Nicht-Muttersprachler oft:

  • Wie formuliere ich auf Englisch Arbeitsaufträge freundlich und korrekt?
  • Wie lade ich zu einer konzentrierten Arbeitsatmosphäre ein?
  • Wie gebe ich wertschätzende, akkurate Rückmeldungen?
  • Und wie fasse ich zusammen?

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Yvo Wüest, Dozent für Didaktische Reduktion und Transkulturalität, ist der Autor von zwei Fachbüchern und mehrerer Artikel für Erwachsenenbildung. Als Trainer ist er in der Schweiz und international unterwegs. In diesem Artikel gibt er Referierenden Formulierungen an die Hand, um eine nächste Präsentation auf Englisch mit mehr Leichtigkeit und Souveränität durchzuführen.

Wie lege ich los oder … How to beginn a presentation?

With this article, let us make sure that the introduction round that you are about to deliver is as fluent when speaking in English, as it would have been had you used German to express yourself.

The phrases that have been provided in the following sections will aid you in properly introducing yourself in English, and also encourage the participants to introduce their own selves. These phrases will also help you in asking the right questions that will enable you to collate all the information you would need. The choice of phrases that would best work for the training you are conducting is completely up to you. Pick the ones which will work best for your training.

Phrases to introduce yourself

Each and every training differs from one another and so does the information that you deliver during your introductory speech. The context of the training decides what information you need to deliver. You also have to keep in mind that different cultures, regardless of whether they are national or they are organizational, focus on varying aspects. While certain introductions stress more on experience and qualifications, others require you to provide information that is personal. Once you have decided what angle works best with the situation you are delivering the introduction for, you can select the perfect phrase from the following section to properly construct your personal introduction. These phrases include:

  • „If you can give a decent speech in public or cut any kind of figure on the podium, then you never need to dine or sleep alone“, said the late Christopher Hitchens, an English-American author, journalist, and social critic … and one of my idols for enlightening presentation techniques.
  • A very good morning to you. My name is (your name) and I am very delighted to enjoy your presence at (name of the seminar you are holding).
  • A very good morning to you as I would like to warmly welcome you to the (name of the seminar you are holding).
  • Let me bring about a start to this day by speaking a few lines regarding myself.
  • I had originally been a student of (name of the subject you studied) and have eventually worked in the related field for (number of years of experience) years.
  • Upon graduation, I entered the working world as a (name of profession) and started working with various international (name of the sector you worked in) companies, before …
  • I qualified for the position of an official and certified trainer in the year (year you qualified in), and have trained several groups successfully in (topic of your training) since then.
  • During times that I am not working, I like to spend my free time by doing …
  • The topic that I am about to speak on today is one of the favorites that I have. The reason for it being so is …
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The Beginning of a Presentation

Phrases to encourage participants to introduce themselves

Unless and until you are dealing with people who are fluent in English, it is quite natural for the participants in your training to feel hesitant about speaking out or introducing themselves in English. With the help of a proper framework and didactical reduction, which makes the process simplified, you would be able to achieve this task in an easy manner and also make the process stress free for your participants. You should also make sure that you write down the points that you are about to ask in the flipchart that has been provided to you, as it will allow you to have added support. Please read the following phrases that you can adapt according to your training situation and context you are speaking them in.

  • This makes me more interested in learning further about you. If you don’t mind, I would like you to please introduce yourself by first mentioning your name, speak a little regarding about the job you do (this works for in-house training sessions as well, whereby you ask the individual’s job role in the company) and whether you are well acquainted and experienced with (the seminar topic: for e.g. ‘Presentation Techniques’ or ‘Didactical Reduction’).
  • In order to aid a better understanding of each other I would like you to introduce yourself in front of the group and answer the corresponding three questions that I am about to ask of you. What is most enjoyable thing regarding your job? When was the last time that you really felt like you had achieved something? What was the main reason that made you attend this seminar?
  • For this introduction round, I would like to bring your attention to the points I have written down on this flipchart, and I would also like you to briefly speak on them.

Important Tip: As soon as the participants entered and you greeted them, you should be able to fairly gauge the English speaking skills that the majority of the crowd possesses. In the case that you find yourself dealing with a group which consists of fluent speakers as well as complete novices, the best choice would be to pick an individual whose command over English is somewhere in the middle, and ask him/her to introduce himself/herself.

The reason behind this is simple. An exceptional speaker of English would immediately intimidate those who are poor in the language, while a weaker speaker will provide encouragement to those who are similarly well equipped in English and urge them to participate and try to answer the points you have mentioned on the flipchart. They would also be delighted to hear the thoughts of a person who has a similar command over English as the weaker speakers and would possibly want to learn about the thoughts they have before grabbing a chance to speak for themselves.

I can't Optimismus

Phrases to use when fishing for more details

During training seminars, it is a brilliant practice to be able to know your audience, and having phrases that will allow you to accrue more details about an individual can prove to be quite useful. This process is also a great way to encourage and support that section of the audience, which is weak in English. The reason that these speakers have kept their introductions short is probably because they are not confident with speaking English.

  • Could you please elaborate a little further regarding the (topic)?
  • I am quite intrigued by what you had to say about the (topic). I am quite interested in knowing more about what you thing. Could you please elaborate further?
  • The details that you gave regarding the (topic) were truly fascinating. Can you please elaborate on it a little more? The words you said touched the (topic) but I would like you to expand a little more on the same.

Phrases to use when you did not understand the words the participants were saying

It should not be a cause of embarrassment if you did not understand the words a participant spoke. If you haven’t understood, there are high chances that other members in the audience have also not understood it. Therefore, by asking again, you are actually helping everybody else as well. The following phrases will help you in being specific regarding the thing that you did not comprehend properly.

  • Could you please explain (the thing you did not understand) again?
  • I beg your pardon but I could not properly catch what you said regarding …
  • Can you please tell me again, about what you do?
  • Please correct me if I am wrong. You said that you are a (the job that you understood the speaker saying).
  • Please allow me to be completely sure which particular information you are searching for …
  • Am I right when I say that I understood you to be responsible for (the job that you understood the speaker saying)?

Foto Technisches Problem Einbauküche

Phrases to use to ensure that you got the participants name correctly

A great way to create a connection with the participant is by referring to him/her by his/her name. Therefore, if you did not properly understand how someone’s name is pronounced, the best practice is to clear the confusion straight away. So, make sure that you ask the person to repeat himself once again, rather than making the mistake of calling him/her by a wrong name throughout the seminar. The following phrases will help you in that regard:

  • I beg your pardon but I am not completely sure how your name is pronounced. Can you please repeat it for me again?
  • (The pronunciation of the participant’s name that you think to be correct)- Is that correct? You are (the pronunciation of the participant’s name that you think to be correct)?

The time you spend behind preparing for the introduction round of your seminar is time that you are spending profitably, especially if you are worried and nervous about having to hold a seminar completely in English. If you get the introduction round right, it will help you to feel relaxed and comfortable, while also ensuring that your seminar starts with a bang.

TEIL 2

Am Anfang eines Seminars müssen zunächst grundsätzliche Fragen geklärt werden: Agenda, Pausen, Regeln zur Interaktion und Vertraulichkeit … Schaffen Sie als Referentin oder Trainer gleich von Beginn Klarheit für die Teilnehmenden.

The tense and anxious atmosphere that looms before the beginning of a seminar is quite familiar, as participants are expectant and curious about what is going to ensue in the coming day(s). The participants might also be worried about whether their language skills and former knowledge would be put to the test, and the tension expounds, as the participants don’t know each other that well and might be worried about whether they would be able to gel with each other properly or not. They would also be creating their first impressions regarding you as a trainer. Therefore, in such situations transparently providing a clear framework and agreeing upon certain rules at the very beginning would prove to be quite useful in the long run. This allows you to establish a sense of direction and provide security and stability to the entire group.

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Phrases to use to present the agenda

You must have spent considerable time deciding upon the best sequence in which you are going to present the materials that you have for the seminar in front of your audience. Although, you have a clear picture about the way things are going to proceed in your head, it is time for you to let the audience in on the same and allow them to understand what’s in store. The following phrases will help you in that regard:

  • You must be wondering what the agenda of the seminar is for the coming two days. Please allow me to show it to you.
  • The next two hours in our schedule is going to be quite packed and eventful. Let me show you the overview of what is to follow.
  • Allow me to provide you with an idea of what is about to happen this morning …
  • A lot of ground shall be covered today….
  • Please look into the folder that you have been provided. You will find a copy of the agenda.

Agenda

  • For today, we shall be concentrating on .. and … proceeding to … tomorrow.
  • Once we have perused … we shall focus on …
  • This morning, we shall be focusing in details on the theory that governs …, and once you have had your lunch, we shall try to put that theory into practice.
  • Please remember that there shall be coffee breaks during the mid-morning and mid-afternoon hours and a lunch break is scheduled for twelve o’ clock.
  • The workshop will finish at five o’clock as of today and tomorrow it will start at half past eight in the morning and continue till half past five in the evening.

Phrases to use to answer certain key questions

The question of how you would address each other during the seminar is a pertinent one and you need to decide whether you would be using „Du“or „Sie“. You would also have to clarify whether the use of first names or surnames would be best suited for the purpose. The following phrases should help:

  • We need to come to a consensus on how we would like to address each other during this seminar. All those in favor of using first names to address each other please raise your hands.
  • When speaking English, the use of first names is considered to be most natural while addressing each other. I hope that everyone is okay with it?
  • Would everyone be comfortable if first names are used to address each other?

You also need to clarify how the participants should be able to deal with the various documents that you have provided to them and other documents that they might be given after the workshop concludes. The following phrases will allow you to address that purpose:

  • Each of you must have received a handout for today. Please use it to take down notes that you deem important or helpful.
  • I shall now be handing out to you a folder that contains worksheets. We will be using these worksheets today.
  • You are most welcome to take down notes if you so wish, but rest assured that an email would be sent from my end containing pictures of the flipcharts that have been used today, once the seminar concludes.
  • You’ll find all the documents handed out today on my website, www.didacticalreduction.com
  • Please let me know if you are interested in receiving the slides. Once the seminar concludes, I will make sure that I send them to you.

Phrases to use to invite for coffee or lunch

Attending a workshop is hungry and thirsty work! Use the following phrases to talk about catering arrangements:

  • You will be able to find tea, coffee, fruits and water, kept on the table at the very back of this room. Please feel comfortable to help yourself to your choice of sustenance at any time of the day.
  • There is this restaurant nearby known as ‘La Strada’ that we would be visiting today for lunch. I shall be passing around a list containing the various meal options during the coffee break and you can choose the food that best suits your preferences.
  • We will be having lunch at the canteen at one o’ clock sharp. I have made sure that all of us sit together and thereby reserved a table for us.
  • If anybody here has any special dietary requirements, feel free to express the same to me.

Foto Hand mit Auswahl an farbigen Esslöffeln Didaktische Reduktion

Phrases to use that will help you set some ground rules

Depending on the seminar that you are conducting, you should be having your own set of ground rules. However, the following phrases are just examples that you can modify according to your own rules and present them in front of the audience. Make sure that you explain the reason behind these rules to avoid any kind of confusion. These include:

Introduction:

  • In order to facilitate a cohesive and effective interaction between each other, certain ground rules need to be agreed upon.
  • Please have a look at the flipchart, at the section that I am pointing out here. These include certain rules that have been of immense help in the previous workshop. Do you all agree with them, or would you like to add another to the list?

Phones:

  • In order to avoid any unnecessary disturbance I would request all of you to please switch your phones off. If anybody has a problem with that please speak up now.
  • Laura, here has told me this morning that she is expecting a very urgent call. I would like to ask everyone else present here whether it is okay with them to allow her to keep her phone switched on until she has received the urgent phone call.

Timekeeping:

  • As you must have noticed in the agenda provided to you, today is going to be a busy day. Therefore, I would request all of you to please return from the breaks at the stipulated time.
  • Once lunch is over, the room shall be open again from half past one. The seminar shall resume sharply from half past one.

Confidentialy:

  • Please rest assured that being a professional and experienced trainer I will not pass on anything that you disclose during the course of this seminar.
  • Similarly, it is also your responsibility that anything that is shared by other participants is treated with confidentiality from your end.

Communication:

  • I would request you to please pay heed to what other members of this group have to say.
  • Please allow others to finish their lines before you start expressing your views on the subject.
  • In case you have not understood anything that I have spoken or any other member of this group has spoken, please feel free to ask again.
  • I would request you to please not have any side conversations.

Committing to the rules:

  • Can you please raise your hands if all of you agree to the rules that I have just laid down?
  • If the rules that I just mentioned are acceptable to you, please raise your hands to let me know.

Although, this might seem like a lot to speak in English, you would have a list of things that you can say depending on the situation from beforehand with the help of the aforementioned phrases and information. Depending on your particular style of speaking and situation, you can choose that which best suits you. Also, remember to practice meticulously to reach a level of ease that allows you to conduct a seminar in English seamlessly.

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Was sind Ihre Erfahrungen mit Präsentationen auf Englisch? Schreiben Sie Ihre Gedanken und Überlegungen unten in die Kommentarspalte; teilen Sie Ihre Tipps mit den LeserInnen von diesem Beitrag.

Quellen:

Nicola Bartlett, Artikelserie, Training Aktuell, 2018
Yvo Wüest, Auf den Punkt – Didaktisch reduziert lehren und präsentieren, Spektramedia, 2017
Präsentieren auf Englisch: Überzeugender Auftritt – treffende Formulierung – klare Visualisierung, Mario Klarer, Pons, 2003
Sag’s auf Englisch: Die 1.000 Wörter, die man wirklich braucht, Langenscheidt, 2015

Neuer Fachartikel „Digitaler Wandel zwingt zur Reduktion“

HR Today Nr. 9/2019 publizierte in der Rubrik „Digitale Weiterbildung II“ meinen neuen Fachartikel „Digitaler Wandel zwingt zur Reduktion“.

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Drei Kernaussagen ziehen sich wie einen roten Faden durch den Artikel:

  • Personalentwickler und HR-Verantwortliche müssen sich auf veränderte Erwartungen neuer Generationen einstellen.
  • Der Einsatz von Lernplattformen und die Nutzung mobiler Geräte in der beruflichen Weiterbildung verlangen neue und reduktiven Formate.
  • Lernstoff muss reduziert, Komplexität vereinfacht und herausfordernde Themen müssen anschlussfähig aufbereitet und gelehrt werden.

Wie sich die Bildungsarbeit mit der Digitalisierung verändern wird

Die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten des Lehrens und des Lernens. Während «früher» die Zugangsvoraussetzungen für bestimmte Berufe und Tätigkeiten klar definiert waren, ist gesichertes Wissen heute nicht mehr zwangsläufig an Expertinnen und Experten gebunden, sondern über das Internet in Echtzeit verfügbar. So können Mitarbeitende in Foren, Netzwerken, Social Media, über Online-Kurse wie MOOCs oder durch Ted-Talks an ihrer fachlichen Entwicklung arbeiten. Gleichzeitig erlauben die sozialen Medien jedem, zum Experten zu werden, indem er für eine Community relevante Informationen produziert. Mitarbeitende können sogar ohne formale Abschlüsse oder akademische Titel als Fachperson wahrgenommen werden.

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Das „ausgelagerte Gehirn“

In diesem Zusammenhang sprechen wir vom Phänomen des «outborded Brain», des ausgelagerten Gehirns. Dabei steht die Herausforderung im Vordergrund, wie Lernprozesse möglichst inklusiv und selbstbestimmt in einer fluiden Netzwerkgesellschaft organisiert werden sollen, in der Wissen zum Treibstoff aller technologischen, sozialen und ökonomischen Prozesse geworden ist. Abzusehen ist, dass Personalentwickler mit ausgeprägten Kompetenzen in der IT und der Fähigkeit zur Reduktion sehr gefragt werden.

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Damit der Transfer von Inhalten und Aufgaben in die digitalisierte Welt gelingt, brauchen Personalentwickler und HR-Verantwortliche Kompetenzen in der didaktischen Reduktion. Indem sie in der internen Weiterbildung beispielsweise ein Online-Lernangebot mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche entwickeln. Mitarbeitende können somit leichter auf der Lernplattform navigieren, treffen auf weniger überfrachtete Seiten und finden schneller passende selbsterklärende Schaltflächen.

Didaktische Reduktion: Reduce to the max

Die didaktische Reduktion hat eine lange Tradition. So empfahl der Pädagoge Johann Amos Comenius bereits vor 350 Jahren: «Schreite vom Nahen zum Entfernten, vom Einfachen zum Zusammengesetzten, vom Leichten zum Schweren, vom Bekannten zum Unbekannten fort.» Seine fünf didaktischen Regeln beeinflussen bis heute die Gestaltung von Lehrbüchern, Trainings und Weiterbildungsangeboten.

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Indem Personalentwickler und Lehrende Inhalte auswählen und Lernziele oder Entwicklungsschritte definieren, stellen sie bereits reduktive Überlegungen an. Sie wählen aus, fokussieren und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Folgende Fragen helfen bei der didaktischen Reduktion:

  • Welche Voraussetzungen bringen die Mitarbeitenden oder Lernenden mit?
  • 
Welche Inhalte sind praxisrelevant?
  • 
Welche grundlegenden Zusammenhänge müssen sie erkennen?
  • 
Gibt es Prototypen oder Beispiele, die den Sachverhalt gut erklären?
  • 
Wie viel Zeit steht für den Lernprozess zur Verfügung?
  • 
Was zählt am Schluss an der Prüfung, beziehungsweise über welche Handlungskompetenzen sollen die Lernenden verfügen?

Vorwissen berücksichtigen

Trainer und Kursleitende, die sich als Expertinnen und Experten ihres Bereichs verstehen, haben mit der Reduktion oft ein Problem. Weil sie über ein breites und komplexes, gleichzeitig vernetztes und verdichtetes Wissen verfügen, gehen sie davon aus, dass alles wichtig ist. Doch das ist meist nicht wahr. Folgen sie unreflektiert dem Standpunkt der «Vollständigkeit», muten sie ihrem Publikum, zumindest in einer ersten Phase, oftmals zu viel Stoff oder zu viel Komplexität zu. Mehr, als die Lernenden zu diesem Zeitpunkt aufnehmen können. Und mehr, als der Lernprozess im Moment auszuhalten vermag.

Aus diesem Grunde sind HR-Fachleute und Personalentwickler gut beraten, das Vorwissen und die Lernerwartung der Teilnehmenden im Vorfeld ihrer Planung abzuklären. Entsprechende Instrumente und Erhebungsmethoden verschaffen Klarheit, beispielsweise durch einen Online-Test oder eine mündliche Standortbestimmung. Damit sind sie besser vorbereitet, um an die Konzeption einer Präsentation oder eines Lernangebotes zu gehen. Und können so den Mitarbeitenden den Zugang zum Lernstoff vereinfachen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: https://lnkd.in/eMbyhgq

 

Von Primzahlen und der Möglichkeit, mit der Heuristik Muster zu erkennen

Diese Woche stolperte ich über einen interessanten Bericht zum Thema „Primzahlen“. Wer in der Schule aufgepasst hat, erinnert sich, dass Primzahlen ausschließlich durch eins und sich selbst teilbar sind. Und wer schon über Primzahlenreihen reflektierte, bemerkte ebenfalls, dass die Abstände zwischen ihnen reichlich willkürlich daherkommen, je größer sie sind.

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Quelle Bild: Spreadshirt.ch

Dank Kristallen ist klar: Primzahlen folgen wohl doch einem Muster

Rund 23,5 Millionen Stellen hat die derzeit höchste berechnete Primzahl, die sogenannte 50. Mersenne-Primzahl. Doch wie war das gleich? Je höher die Zahlen, desto willkürlicher die Abstände? Die Forscher sind sich hier nicht mehr so sicher.

Möglicherweise gibt es laut Wissenschaftlern an der Universität Princeton doch ein Muster. Ausgerechnet mit der Hilfe von Kristallen, wollen sie dies herausgefunden haben. Dafür lenkten sie Röntgenstrahlen auf ein kristallartiges Material, genannt „Quasi-Kristall“, und stellten so die innere Anordnung der Atome dar. Später führten sie Primzahlen am Computer in einer eindimensionalen Atomreihe auf und ließen davon ebenfalls Licht abprallen.

Resultat: Offenbar ähnelt die Anordnung der atomaren Teilchen erstaunlich stark der Sequenz der Primzahlen, wenn man sie über eine große Distanz hinweg auf dem Zahlenstrahl betrachtet. So steht es im Artikel des Journal of Statistical Mechanics der Princetown University.

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Salvatore Torquato, der Autor der Studie, Professor für Naturwissenschaften und Professor für Chemie, sagte bei der Veröffentlichung, man habe zeigen können, dass es offenbar viel mehr Ordnung in den Primzahlen gebe, als jemals zuvor entdeckt worden sei. Primzahlen verhielten sich eben fast wie ein Kristall. Sie fielen in die Klasse der Muster, die man „Hyperuniformität“ nennt.

Mich hat die Veröffentlichung zu den Primzahlen an einen Text erinnert, den ich 2015 veröffentlichte. Diesen habe ich inzwischen überarbeitet und baue ihn in diesen Beitrag hier ein.

„Muster erkennen mit Heuristik“

Im berühmten Triller „Enigma“ beschreibt Robert Harris die verzwickte Situation der britischen Mathematiker im zweiten Weltkrieg, als sie die legendäre Verschlüsselungsmaschine der Deutschen zu knacken versuchten. Zum ersten Mal wurde nicht mehr von Hand, sondern von der Maschine chiffriert. Die Verschlüsselung galt als «unknackbar».

Im Bletchley Park, einem streng bewachten Camp ausserhalb von London, brüteten die Briten monatelang über die im U-Bootkrieg abgefangenen deutschen Funksprüche.

Im Buch liest sich dies dramatisch: «Das Ballett der sinnlosen Buchstaben tanzte vor seinen Augen. Aber sie waren nicht sinnlos. In ihnen war ein Sinn von allergrösster Bedeutung versteckt, sofern er ihn nur entdecken konnte. «Aber wo war das Muster? Wo war das Muster? Wo war das Muster?»

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Quelle: Harris, Robert: Enigma, 1995, S.74 (zitiert nach Weibel, Benedikt: Simplicity – die Kunst, die Komplexität zu reduzieren, 2014, S. 64).

Führender Codeknacker in London war Alan Turing. Dank der Entdeckung eines Musters gelang ihm endlich der Durchbruch:

  1. ENIGMA verschlüsselt grundsätzlich keinen Buchstaben in sich selbst.
  2. Schlüsselwörter wie «Wind» oder «Nebel» mussten zu Beginn erraten werden.

Dank der Arbeit von ihm und seinem Team erzielten die alliierten Streitkräfte den entscheidenden Durchbruch.

Mit Heuristik komplexe Rätsel lösen

Heuristik heisst das Verfahren, das hilft, adäquate, wenn auch oft noch unvollkommene Antworten auf schwierige Fragen zu finden. Dabei wird vielfach die Variante gewählt, anstelle eines schwierigen Problems vorerst ein einfacheres zu setzen.

Dieses Vorgehen ist in der Mathematik verbreitet. Der berühmte französische Mathematiker Henri Poincaré nahm an einem von König Oskar II. ausgerufenen Mathematikwettbewerb über die seit Newton ungelöste Frage der Stabilität des Sonnensystems teil. Doch anders als seine Mitbewerber reduzierte Poincaré die Komplexität: Statt auf das ganze Sonnensystem konzentrierte er sich auf ein Modell mit nur zwei Planeten. Und fand so zu einer Lösung.

Quelle: Villani, Cédric: Das Lebendige Theorem, 2013, S. 224, zitiert nach Weibel, Benedikt: Simplicity – die Kunst die Komplexität zu reduzieren, 2014, S. 37

Lob der Fähigkeit, Muster zu erkennen

Mit Blick auf diese Forschungsarbeiten zu den Primzahlen können wir sagen: Mustererkennung ist nicht bloss ein heuristisches Verfahren, um mit einer zunehmend komplexeren Welt umgehen zu können. Mustererkennung ist der fundamentale Baustein eines Erkenntnisprozesses. Schon die ersten Philosophen setzten sich mit der Abstraktion auseinander. Das lateinische «abstrahere» übersetzen wir bekanntlich mit abziehen, entfernen oder trennen. Erst durch das Weglassen von Einzelheiten, vermögen wir das Allgemeine zu erkennen.

Douglas Hofstadter, Autor des berühmten Buchs «Gödel, Escher, Bach» (1979), definierte Intelligenz als Eigenschaft, aus einer Tätigkeit herauszuspringen und beurteilen zu können, was getan wurde. In der Erwachsenenbildung sprechen wir in einem solchen Fall von der Fähigkeit zur Metareflexion. Im besten Fall wird dabei stets nach Mustern gesucht.

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Wenn wir heute in die Richtung der USA schauen und augenreibend das Treiben von No. 45 beobachten, oder auch die sich in Ungarn und aktuell in Brasiliens Wahlkampf politisch abzeichnenden autoritären Muster sehen, erinnern sich vielleicht einige Leserinnen und Leser an Guillermo Cabrera Infante, den 2005 im Exil verstorbenen Schriftsteller aus Kuba. In „Ansicht der Tropen im Morgengrauen“, schrieb er:

«Der General fragte, wie spät es sei, und ein Adjutant kam schnell herbei und flüsterte ihm zu: So spät, wie Sie wünschen, Herr Präsident».

Quelle: Cabrera Infante, Guillermo: Der General fragte, aus: Ansicht der Tropen im Morgengrauen, 1992

Didaktische Reduktion in der Geographiestunde

Als Beispiel kann uns hier die Situation im Fach «Erdkunde» dienen. Hier ist die Verlockung, vollständig, statt gründlich zu lehren, besonders gross. Denn das Fach bietet eine Vielfalt an Faktenwissen:

  • Von den zehn grössten Süsswasserseen bis zu den fünf bevölkerungsreichsten Ländern der Erde.
  • Von der vielerorts bedrohten Bodenfruchtbarkeit bis zum Phänomen «Land Grabbing», bei dem reiche Investoren und Hedge-Fonds Ackerland, z.B. in Afrika, für die agroindustrielle Ausbeutung aufkaufen und bis zur vollständigen Zerstörung nutzen.

Wenn wir didaktisch reduziert vorgehen, fragen wir uns beispielsweise:

  1. Wie kann ich Erdkunde statt vollständig besser gründlich lehren?
  2. Was würden ich, wenn ich mir eine bestimmte Gruppe von Lernende vorstelle, auswählen, was würde ich bewusst weglassen?
  3. Wie gelingt es mir, die Lernenden im Fach Erdkunde zum Erkennen von «Mustern» zu führen?

Mit einer Metareflexion ein Thema verdichten und Zusammenhänge erkennen

Angenommen Sie leiten als Lehrperson für „Erdkunde“ in einer Oberstufenklasse eine Metareflexion, im Anschluss an die Bearbeitung des komplexen Themas «Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion».

Nehmen wir weiter an, Sie lassen die Klasse in Kleingruppen nach der Methode des «Problem basierten Lernens» arbeiten. In einem ersten Schritt werden das erlernte Wissen und die Lösungsansätze der einzelnen Gruppen zusammengetragen und gemeinsam kritisch reflektiert.

Die Notizen, die die einzelnen Teilnehmenden in den vorangegangenen Phasen aufgezeichnet haben, können jetzt genutzt werden. In der Regel braucht es Sie als Lehrperson, der diese Phase moderiert. Dabei achten Sie darauf, dass die ursprünglichen Beschreibungen des Problems aus der Beobachtungsphase (Phasen 1 und 2) nun sowohl auf die Darstellung als auch auf den Lösungsansatz bezogen wird.

Untersuchter Teil Reflexion Metareflexion
Informationsgehalt der Präsentation Welche Informationen gehören unbedingt zum Thema, was ist überflüssig? Nach welchen Kriterien legen wir fest, was als wichtig oder unwichtig gilt?
Art der Darstellung Wie sind die Informationen dargestellt worden? War die Art der Darstellung für das Thema geeignet, hat sie das Verständnis gefördert oder eher verstellt?
Brauchbarkeit der Information zur Problemlösung Haben die Informationen geholfen, eine Entscheidung über die Lösung des Problems herbeizuführen? Was sind die Auslassungen im Blick auf das Thema?
Untersuchter Teil Reflexion Metareflexion
Qualität der Lösung Ist die Lösung im Blick auf die zur Verfügung stehenden Informationen als gelungen oder sinnvoll zu bezeichnen? Welchen Interessen und Motiven entspricht die Lösung und weshalb wird sie als gelungen und sinnvoll (oder misslungen und sinnlos) eingeschätzt?
Zufriedenheit mit der Lösung Wie zufrieden ist jeder einzelne mit der entwickelten Lösung? Wo gibt es Unterschiede in unserer Gruppe und wie begründen sie sich? Wenn es keine Unterschiede bei uns gibt, wer könnte dann anderer Meinung sein?

Mehrstufige Metareflexion

Da es sich beim Thema «Klimawandel» um ein komplexes Thema handelt, das nicht durch feststehende naturwissenschaftliche Gesetze oder technologische Vorschriften geregelt ist, kann weder eine vollständige Ansammlung der Informationen noch eine vollkommene Lösung erwartet werden.

Nach meiner Erfahrung eignet sich darum eine mehrstufige Reflexion auf dem Weg zu Metareflexion.

Bei dieser Bearbeitungsweise kommt es vielmehr auf die Variabilität von Informationen und Lösungen im Hinblick auf gewählte Kontexte und Anwendungen an. Das Einbeziehen der Meta-Perspektive hilft, gegenüber Lösungen und Informationen nicht naiv zu sein. Es schütz auch davor, oberflächliches reproduktives Beschreiben und Lernen, wie wir es oft in traditionellen Lehrsituationen beobachten, zu vermeiden.

Falls es die Aufgabe der jeweiligen Gruppen ist, ein Portfolio oder eine Dokumentensammlung zu erstellen, empfehle ich, hier bereits zu Beginn der Aufgabe kurz anzusprechen, welches Material in das Portfolio übernommen werden kann und wo es noch Anpassungen geben muss.

Zum Abschluss dieser Phase könnte eine kurze Reflexion über die Methode des Metalernens stattfinden. So erhalten die Teilnehmenden wichtige Anregungen, die sie bei erneuter Anwendung dieser Methode einsetzen können.

Mögliche Themen könnten sein:

  • Was hat Ihnen an der Methode „Metalernen“ gefallen, was nicht?
  • Was könnte man Ihrer Meinung nach noch verbessern?
  • Wie hat das Arbeiten in Ihrer Gruppe funktioniert?
  • Würden Sie diese Methode weiterempfehlen?

Zum Abschluss dieses Beitrages passt eine Anmerkung des französischen Philosophen und Schriftstellers André Comte-Sponville. In seinen Büchern, unter anderem im Buch «Ermutigung zum unzeitgemässen Leben. Ein kleines Brevier der Tugenden und Werte» (1996) bringt er Intelligenz und Komplexitätsreduktion zusammen. Kritisch hält er fest:

«Intelligenz ist die Kunst, das Komplizierte auf das Einfache zu reduzieren, nicht umgekehrt.»

Was sind Ihre Erfahrungen mit dem Thema Heuristik? Wie gelingt es Ihnen in der Erwachsenenbildung die Studierenden und Teilnehmenden mit Metareflexion zur Bearbeitung und „Vereinfachung“ von Komplexität anzuleiten?